Rheinische Post, 3 Oktober 2000.


Infos der ProRegio: Gespräch über Flughafen

WEEZE / KREIS KLEVE (RP). Wie durch den Wirtschafts und Verkehrsminister des Landes NRW Schwanhol angeregt, trafen sich Reinhard Gillessen von der Flughafen Niederrhein (FN) GmbH und die Vertreter de Arbeitsgemeinschaft ProRegio, Carol Rose, Jörg Michalsk und Eckard Bollmann, zum Gespräch zur alternativen Nutzung des ehemaligen Militärgeländes von Laarbruch.

In dem über einstündigen Gespräch wurde erörtert, dass seit 1994 auf diesem Gelände nichts bewegt wurde, außer der Abriss von etwa 260 Wohnungen. Für eine weiter fliegerische Nutzung liegt immer noch kein Staatsvertrag mit den Niederlanden vor, und es gibt keinerlei verbindliche Verträge mit möglichen Investoren.

Im weiteren stehe eine Baugenehmigung aus und die Finanzierung sei definitiv völlig unklar. Laut Geschäftsführer der FN ist die Arbeitslosenzahl in Goch/Weeze auch im letzten Jahr gesunken, obwohl die Briten abgezogen sind. Auch dies sei ein Beweis für die Stärke der Region, mit Tourismus und Fremdenverkehr aus eigener Kraft die Zukunft zu gestalten. Kommt der Flughafen nicht, müsse laut Gillessen neu geplant werden. Interessenten an dem Gelände können sich schon jetzt an die Flughafen GmbH wenden. Vorschläge und Anregungen werden gemeinsam erörtert, um gegebenenfalls eine schnelle Umsetzung zur Schaffung von Arbeitsplätzen zu ermöglichen. Die Vertreter der ProRegio werden sich auch weiterhin für eine wirtschaftlich sinnvolle, regional verträgliche Nutzung des Geländes einsetzen. ProRegio ist eine Arbeitsgemeinschaft der Aktion gegen Fluglärm und den B 90 / Grünen des Ortsverbandes Sonsbeck. Rückfragen an Eckard Bollmann, Hufschmiedskamp 45 a, in 47665 Sonsbeck, 0 28 38 / 91 56 95.


Stichting Platform Vliegveld Laarbruch