Kevelaerer Blatt 8.7.1998


Greifvogel brachte Harrier auf Laarbruch zum Absturz Angeblich keine Gefährdung für Bevölkerung und Umwelt

Es ist kaum zu glauben: Ein Greifvogel, angesaugt von einem Triebwerk, brachte gestern Mittag, 12.52 Uhr, einen Militärjet vom Typ Harrier GR 7 zum Absturz. Wie schon bei einem vergleichbaren Unfall vor etwas mehr als einem Jahr ging das Flugzeug ganz in der Nähe von Laarbruch zu Boden: Es schlug auf dem Flughafengelände, 400 Meter von der Landebahn entfernt, auf. Der Pilort rettete sich rechtzeitig mit dem Schleudersitz und trug nur eine Platzwunde im Gesicht davon. Vorsichtshalber wurde er in ein deutsches Krankenhaus eingewiesen. - Nach dem Unfall war sofort die Laarbrucher Feuerwehr ausgerückt. Sie hatte den Flieger, der nach dem Aufprall in Flammen aufgegangen war, binnen weniger Minuten gelöscht.. Nach Angaben der Royal Air Force soll nur eine geringe Menge Treibstoff in der Maschine gewesen sein, da das Kerosin jeweils vor den Landungen abgelassen werde. Dennoch wurden nach dem Absturz rund um den Flughafen Luftproben genommen, um eine Gefährdung gänzlich auszuschließen.


Stichting Platform Vliegveld Laarbruch